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1990-1993 |
Erfolgreiche Privatisierung |
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Die erfolglose wirtschaftliche Entwicklung
der Sachsenhydraulik GmbH Chemnitz in den
Jahren 1990-1992 stellte die Mitarbeiter der betriebseigenen Härterei vor die Entscheidung, arbeitslos zu werden oder ihren Betriebsteil in Eigenverantwortung zu privatisieren.
Die damalige Betriebsleitung - unter ihnen auch der heute noch als Seniorberater aktive Gernoth Pause - stellte sich dieser Herausforderung und gründeten 1993 die Härte- und Oberflächentechnik Chemnitz GmbH, die zunächst am alten Standort die Produktion fortsetzte. |
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1998 |
Neubau |
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Das gute Qualitäts- und Leistungsbewußtsein führte zu steigenden Umsätzen und zunehmenden Kapazitätsproblemen, die erst 1998 mit dem Neubau im Gewerbegebiet Chemnitz/Neefestraße erfolgreich gelöst werden konnten.
Mehr als 10 Mio. DM wurden nicht nur in die großzügige Immobilie sondern auch in modernste Technik investiert. |
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2007 |
Erweiterungsbau - Projekt "Kundennähe" |
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Der gute Ruf des Unternehmens auch über die Landesgrenzen hinaus, erforderte weiteres Wachstum, so dass 2007 in Hohenstein-Ernstthal eine weitere Produktionshalle erfolgreich gebaut und bezogen werden konnte. 5 Mio. Euro wurden an dem neuen Standort investiert und es wurde eine neue Strategie umgesetzt. Zum ersten Mal wurde auf Kundenwunsch eine Produktionsstätte der Härte- und Oberflächtechnik direkt an die Produktionsstätte des Kunden "angeflanscht". Ein überaus erfolgreicher Schritt, da die anspruchsvollen und meist individuellen Spezifikationen kunden- und somit zeitnah gelöst werden können. Wir sind die Härte-Spazialisten und doch lassen sich Prozesse und Innovationen am effektivsten in der Nähe unserer Kunden entwickeln. Ein erfolgreiches Projekt, das mit Sicherheit schon bald mit anderen Kunden eine Fortsetzung finden wird. |
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2008 |
Insolvenz |
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Managementfehler führten noch vor der Weltwirtschaftskrise 2008 zu einem erheblichen Abfluß finanzieller Reserven und zwangen das Unternehmen - trotz guter Auftragslage und stabiler Fertigungsprozesse - im November 2008 in die Insolvenz. Eine sehr engagierte Insolvenzverwaltung und der wieder aus dem Ruhestand aktivierte ehemalige Geschäftsführer Gernoth Pause führten das Unternehmen erfolgreich sowohl durch die Zeit der Insolvenz als auch die einsetzende Weltwirtschaftskrise. |
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2010 |
Neuanfang - Projekt "Beste Härterei" |
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Die besondere Bedeutung der Härte- und Oberflächentechnik Chemnitz GmbH als überregionaler Anbieter von Vergütungsprozessen wurde während der Insolvenz deutlich. Viele Kunden suchten vergeblich nach gleichwertigen Ausweichmöglichkeiten und auch das starke Interesse der Konkurrenten bestätigte die überdurchschnittliche Qualität des insolventen Unternehmens. So war es nicht weiter überraschend, dass trotz der allgemein anhaltendenden Wirtschaftskrise bereits Ende 2009 ein neuer Investor gefunden werden konnte, der das insolvente Unternehmen im Rahmen eines 'asset deal' zum 1.01.2010 übernahm. Aus der Härte- und Oberflächentechnik wurde die Härtetechnik Chemnitz GmbH, die sich kein geringeres Ziel gesetzt hat, als die beste Härterei zu werden. Diesem Anspruch gerecht zu werden stellt uns vor große Aufgaben, die wir in den nächsten 2-3 Jahren bewältigen werden. |
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Gegenwärtig zählen deutschlandweit mehr als 440 Unternehmen zur Stammkundschaft. |
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